Pressemitteilung | 14.12.2022 der Senatskanzlei Bremen

Bürgermeister Bovenschulte: Das Handwerk leistet wertvolle Arbeit für die ganze Gesellschaft

"Im Handwerk wird wertvolle Arbeit für die ganze Gesellschaft geleistet – und das nicht nur, wenn im Winter mal die Heizung ausfällt, das Auto liegen bleibt oder beim Fußballspielen eine Scheibe zu Bruch geht", sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte nach dem Besuch des Kompetenzzentrums der Handwerkskammer (HWK) Bremen, der Handwerk gGmbH. "Vor allem aber gibt es im Handwerk eine ganze Reihe spannender und vor allem zukunftsfähiger Jobs und vielfältige Ausbildungs- und Berufschancen. Das müssen wir wieder stärker in den Fokus rücken." Begrüßt wurde der Bürgermeister vom Präses der HWK, Thomas Kurzke, von Hauptgeschäftsführer Andreas Meyer sowie von Jens Rigterink, Geschäftsführer der Handwerk gGmbH. 

Das Kompetenzzentrum ist eine anerkannte Bildungseinrichtung nach dem Weiterbildungsgesetz im Land Bremen und bietet das größte Handwerks-Netzwerk der Region. Es bündelt unter seinem Dach insgesamt 15 Gewerke. Jährlich nehmen 11.000 Teilnehmende die Angebote der Handwerk gGmbH wahr. Sie ist eine wichtige Anlaufstelle nicht nur für angehende Handwerkerinnen und Handwerker. Erklärtes Ziel ist es, die beruflichen Chancen aller Handwerkerinnen und Handwerker in Bremen ständig weiter zu verbessern und die Qualität dieses Berufsstandes auf dem höchsten Niveau zu erhalten. 

Bei einem Rundgang durch einen Teil der Werkstätten – besichtigt wurden die Bereiche Kraftfahrzeugtechnik, Maler- und Lackiertechnik, Bauhauptgewerbe und die Friseurwerkstatt – überzeugte sich der Bürgermeister von der Qualität der Aus- und Weiterbildung. Besonders wichtig für viele Ausbildungsbetriebe ist die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU), die als Teil der fachpraktischen Ausbildung die Lehre im Betrieb ergänzt. Sie stellt eine breite und einheitliche Grundausbildung sicher, die sich den technischen und ökonomischen Veränderungen anpasst. Im Gespräch mit den Ausbilderinnen und Ausbildern und Auszubildenden erfuhr der Bürgermeister, wie ihr Arbeits- und Lernalltag organisiert ist.

In der Kraftfahrzeugtechnik-Werkstatt: Jens Rigterink, Geschäftsführer der Handwerk gGmbH), Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der Präses der Handwerkskammer Bremen, Thomas Kurzke, und Hauptgeschäftsführer Andreas Meyer (von re. nach li.).
© Senatspressestelle

Innovative Technik: Bürgermeister Andreas Bovenschulte probiert unter der Aufsicht von Lackiermeister Torsten Matzner eine VR-Brille aus.
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Thomas Kurzke, Präses der Handwerkskammer Bremen: "Das Handwerk ist heute viel mehr als viele vermuten. In zahlreichen Gewerken arbeiten Handwerkerinnen und Handwerker mit modernsten digitalen Anwendungen, sie müssen mit ihrer Branchensoftware genauso gut umgehen können wie mit den klassischen Werkzeugen. Diese Mischung macht das Handwerk so spannend. Trotzdem ist die Zahl der jungen Menschen, die den Weg ins Handwerk gehen möchten, noch zu gering. Sie zu erhöhen, ist auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Auch deshalb freuen wir uns über den Besuch des Bremer Bürgermeisters in unserem Bildungshaus."

Bürgermeister Bovenschulte: "Mit den vielfältigen Angeboten ist das Kompetenzzentrum die zentrale Anlaufstelle für alle, die im Handwerk bereits tätig sind. Aber auch für alle, die sich für eine Ausbildung, Umschulung oder Weiterbildung interessieren. Richtig gut finde ich die Werkstatt-Tage, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsorientierung gezielt für handwerkliche Berufe anwerben."