Weiterbildungsinitiative Handwerk & Energetische Gebäudesanierung

Gemeinsam Fortbildungen entwickeln – Projekt Weiterbildungsinitiative Handwerk und energetische Gebäudesanierung

Dieses Projekt führen wir noch bis Ende des Jahres 2014 gemeinsam mit der Akademie des Handwerks an der Unterweser und der Hochschule Bremen durch. Ziel ist es, neue Lehrgänge zu entwickeln, die das Handwerk wirklich braucht.

Praktisch bedeutet das:

  • Sie melden sich bei uns
  • wir kommen zu Ihnen
  • wir besprechen, welchen Lehrgang Sie haben wollen
  • wir konzipieren Ihren Wunsch-Fortbildung
  • wir qualifizieren Ihre Mitarbeiter

Und das fast kostenlos!

Mit Ihrer Hilfe haben wir bereits für das Bauhandwerk Lehrgänge wie „Schimmelpilze und deren Vermeidung“ oder „Fenster und Türen – richtig eingebaut“ entwickelt. Im berufsübergreifenden Teil konnten wir Lehrgänge wie „König Kunde“ oder „Büroorganisation“ erprobt. Durch Projektgelder des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bremer Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen war es uns möglich, diese Lehrgänge ohne wirtschaftlichen Druck zu entwerfen und sie dank des Feedbacks der Teilnehmer zu verbessern. Ein Teil davon wird künftig in das Bildungsangebot des HandWERK einfließen.

Zusätzlich zu den neuen Lehrgängen coachen wir unsere Pilotbetriebe in Bereichen, für die sie sonst nicht die Zeit finden, und unterstützen die gelungene Zusammenarbeit verschiedener Gewerke.

News zur Weiterbildungsinitiative

Newsletter in Handwerksqualität

01.03.2015

Was nutzen uns die besten Lehrgänge, wenn die Betriebe nur 1-2mal im Jahr an uns denken weil sie einfach mit anderen Dingen beschäftigt sind.
Um das zu verbessern, richten wir gerade ein Informationssystem ein.

mehr

Passend?

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Das Problem lösen wir!

Das esf-geförderte Projekt bietet uns die Möglichkeit neue Dinge auszuprobieren, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit in der Startphase zu beachten. Das heißt: Wir erfüllen 1zu1 ihren Wunsch/Bedarf.

Im praktischen Ablauf bedeutet das:
Sie melden sich bei uns,
wir kommen zu Ihnen,
gemeinsam besprechen wir was sie haben wollen,
wir konzipieren die Erfüllung Ihres Wunsches und zuguterletzt qualifizieren wir Sie oder Ihre Mitarbeiter.

Und das ganze auch noch fast kostenlos.

Nutzen?

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Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gewerke geschieht in der Scala von gelungen bis nicht so gut gelungen. Gerade die Schnittstellen der Gewerke am Bau bereiten oftmals Ärger und Mehrarbeit durch Nachbesserung.
Auf der Ebene der Betriebsinhaber haben wir oftmals bereits recht gute Beziehungen - auf der Ebene der Mitarbeiter ist bestimmt noch Luft nach oben.

Bessere Zusammenarbeit der Gewerke bedeuten unter anderen also weniger Ärger und weniger Mehrarbeit - und das nutzt der Kasse und der Zufriedenheit.

Interesse? Sprechen Sie uns an!

Projektkoordinator:
Dirk Troue
Tel.: 0421-222 744 355
Fax: 0421-222 744 459
Email: troue.dirk@handwerkbremen.de

Wer fragt, erfährt - was wirklich gebraucht wird!

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Steigende Energiepreise werden für Immobilienbesitzer zunehmend zur Belastung:Um deutlich Kosten zu sparen, muss in Gebäudehülle und -technik investiert werden.
Kundenanfragen zu intelligenter Lüftungs-technik, effizenter Gebäudedämmung und zum Einbau von Solaranlagen erreichen zunehmend die Handwerksbetriebe.
Handwerksbetriebe aus Bremen und Bremerhaven, die das Thema energetische Gebäudesanierung technisch und in Ihrer Beratungsleistung beherrschen, sichern sich zukünftig viele Aufträge.
Bremen birgt hier ein großes Auftragspotential für das Handwerk.

Die energetische Gebäudesanierung ist seit Jahren ein wichtiges Handlungsfeld der bremischen Klimaschutzpolitik. Hier ansetzend soll in diesem Projekt die Qualifizierung von Handwerkerinnen und Handwerkern als ein bedeutsamer Baustein innerhalb der Umsetzungsstrategien zur Erreichung der bremischen Klimaschutzziele fokussiert werden.

Die energetische Gebäudesanierung ist seit Jahren ein wichtiges Handlungsfeld der bremischen Klimaschutzpolitik. Hier ansetzend soll in diesem Projekt die Qualifizierung von Handwerkerinnen und Handwerkern als ein bedeutsamer Baustein innerhalb der Umsetzungsstrategien zur Erreichung der bremischen Klimaschutzziele fokussiert werden.

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Die Ausgangssituation

Als Geschäftsfeld ist die energiesparende Modernisierung von Gebäuden aktuell geprägt von einer hohen Entwicklungsdynamik, sich laufend verschärfenden gesetzlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen (z.B. auch Förderrichtlinien) sowie einer kaum mehr zu übersehenden Zahl an (konkurrierenden) Produkten und Technologien. Für die betroffenen Gewerke kann davon ausgegangen werden, dass sich "Energiesparkompetenz" zu einem zentralen Erfolgsfaktor der nahen Zukunft entwickeln wird.
Die Ansetzpunkte des Projektes

  1. Das Projekt stellt insbesondere darauf ab, ein modulares System bestehend aus Lerneinheiten im Bereich energetischer Gebäudesanierung mit Pilot- und Tranferbetrieben zu entwickeln und für die Qualifizierung  beschäftigter Handwerkerinnen und Handwerker in geeigneter Form bereit zu stellen. Für die Handwerkerinnen und Handwerker sollen Rahmenbedingungen für eine systematische, an den strategischen Zielen der Unternehmen und den damit mittel- und langfristig einhergehenden neuen Qualifikationsanforderungen orientierte Weiterbildung entwickelt, erprobt und zu einem nachhaltigen Angebot aufgebaut werden. Diese Energiesparkompetenz des Handwerks ist ein wichtiger Schlüssel, den Endkunden und Verbraucher über konkrete bedarfsgerechte energetische Sanierungsmöglichkeiten zu informieren.  Handwerkerinnen und Handwerker, die aufgrund von Kundenaufträgen 1- 2 Jahr beim Endkunden sind, sollten deshalb mittels einer größeren Energiesparkompetenz im Bereich energetischer Beratung ein wesentlich höherer Stellenwert zukommen.
  2. Eine weitere Steigerung des Stellenwertes der Energiesparkompetenz des Handwerks kann durch eine bessere Vernetzung von Handwerksbetrieben erreicht werden. Wenn der Endkunde diese Kompetenz bei der energetische Gebäudesanierung als eine Dienstleistung aus einer Hand wahrnimmt, die von der Beratung bis zur Umsetzung von Teil- oder vollständigen Lösungen reicht, wird ein höhere Akzeptanz in der Einleitung und Umsetzung von Sanierungsaktivitäten durch den Endkunden erwartet. Diese Vernetzung kann dabei die Vernetzung mit anderen relevanten Gewerken aber auch die professionelle Zusammenarbeit mit ausgebildeten Energieberaterinnen und –beratern umfassen.

Unser Weg zum Ziel - Coaching in Pilotbetrieben und Transferbetrieben

Kleine und mittlere Handwerksunternehmen werden als Pilot- und Transferbetriebe in das Projekt eingebunden, um modellhaft eine systematische Personal- und Organisationsentwicklung bezogen auf das Ziel „energetische Gebäudesanierung“ in den Betrieben zu erproben. Bremer und Bremerhavener Handwerksbetriebe sollen dabei in verschiedenen Kompetenzfeldern (angefangen von fachlichen Kenntnissen bis hin zu Beratungs- und Vernetzungskompetenzen) in die Lage versetzt zu werden, sich zu erfolgreicheren Experten im Bereich energetischer Gebäudesanierung im Endverbrauchermarkt zu platzieren.
Der hier gewählte konzeptionelle Ansatz unterscheidet sich grundlegend von bisher gewählten Ansätzen in der Kundenansprache der handwerklichen Bildungsträger. Ausgangspunkt der zu entwickelnden Qualifizierungen sollen hier die konkreten betrieblichen Anforderungen sein, die gemeinsam mit den Betrieben formuliert werden. Die Betriebe werden somit zum Subjekt der Entwicklungen neuer Qualfizierungen, Schulungsinhalte und -formen passen sich damit den betrieblichen Anforderungen an und nicht umgekehrt.

Grundlage der Entwicklung der individuellen Lehrgangsmodule ist ein Coachingprozess mit den Pilotbetrieben, um deren betriebliche Personalentwicklung in Bezug auf das strategische Ziel Energiesparkompetenz systematisch zu optimieren.

Die neu zu entwickelnden Lehrgangsmodule  zielen auf alle Bauhaupt- und Baunebengewerke ab, insbesondere aber die Gewerke: Dachdecker/-in, Maler/-in, Zimmerei, Trockenbau, Elektrik, Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Sie bieten darüber hinaus Weiterbildungsmöglichkeiten für Energieberater/-innen, Architekt/-innen und Planer/-innen, die im Rahmen von vernetztem Auftreten gegenüber dem Endkunden, wichtige Partner des Handwerks sind.

Die Konzept- und Kompetenzentwicklung zum Einsatz innovativer Technologien in diesem Projekt wird dabei durch einen begleitenden Know-how Transfer von der Wissenschaft ins Handwerk unterstützt. Hier bekommen Führungskräfte der Handwerksbetriebe und Multiplikatoren der Aus- und Weiterbildung und den Innungen Impulse für eine zukunftsorientierte Umsetzung energieeffizienter Technologiekonzepte.
Gemeinsam werden die Kooperationspartner eine Multiplikatorenschulung entwickeln, welches auf den gemachten Betriebserfahrungen aufbaut, und Bremen (HandWERK) und Bremerhaven (BfW des DGB / Kreishandwerkerschaft Bremerhaven) durchführen. Die Hochschule Bremen wird in diesem Zusamenhang E-Learning Module konzipieren, die im Sinne von Blended Learning die Präsenzveranstaltungen als Vertiefungsmöglichkeit unterstützen. Der Transfer in die Weiterbildung ist in die offenen Schulungsangebote der HandWERK gem. GmbH und der Kreishandwerkerschaft Bremerhaven bzw. deren Bildungsdienstleister geplant. Die Hochschule hat in diesem Zusammenhang wieder die Aufgabe einzelne E-Learning-Sequenzen zu erstellen, die die Präsenzveranstaltungen im Sinne von Blended Learning unterstützen.

Projektträger
HandWERK gemeinnützige GmbH
Das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen

Ansprechpartner

Silja von der Pütten
Tel. +49 (0)421 - 222 744 710
Fax +49 (0)421 - 222 744 459
Peter Brandt
Dipl.-Ing.
Tel. +49 (0)421 - 222 744 0

Kooperationspartner

Akademie des Handwerks an der Unterweser e.V.
www.akademie-bremerhaven.de

bfw Unternehmen für Bildung
www.bfw.de

InCoTrain Ingenieurdienstleistung Coachin Training GmbH
www.incotrain-bhv.de

Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft / Hochschule Bremen:
www.iekrw.de